TELI
TELI e.V. – Journalistenvereinigung für technisch-wissenschaftliche Publizistik

 

Aus der TELI

 

 


Werner A. Kral verstarb im 88. Lebensjahr

Leiderfahrungen blieben dem geschätzten Kollegen wahrlich nicht erspart. Wie er damit umzugehen verstand, war prägend und richtungweisend für sein Leben. Am 4. Januar 1923 im böhmischen Komotau geboren, wuchs er in Prag auf. Nach der Matura am dortigen Deutschen Staatsreal-Gymnasium wollte er Astronomie, Astrophysik und Mathematik studieren. Dieser Traum war gleich nach der Immatrikulation an der Prager Karlsuniversität zu Ende. Die Wehrmacht bestimmte seinen Weg mit Kriegsdienst in Polen, Frankreich und Nordafrika. Im berühmt-berüchtigten Monte Cassino, Italien, nahmen ihn die Amerikaner gefangen und übergaben ihn den Franzosen. 1947 wurde er als "Heimatvertriebener" entlassen.

1951 fand er in seiner Frau Anita die wohltuende Heimat für seine geschundene Seele. Liebevoll und umsichtig begleitete sie ihn bis zu seinem Lebensende am 29. Januar 2010 in Heidelberg. Mit ihr trauern Sohn Alexander, 58, dessen Frau Maria, deren zwei Söhne und eine Urenkelin. Werner litt seit Jahren zunehmend unter schwerwiegenden Krankheiten, darunter Parkinson. Er hatte gelernt, mit nur einem Auge zu leben. Als er seinen Computer nicht mehr bedienen konnte, übermannte ihn die Trübsal. Sicherlich nicht vergleichbar mit der bangen Frage nach Kriegsende, was aus ihm wohl werden soll: "Kein Examen in der Tasche, kein Arbeitszeugnis", erinnerte er sich später mit humorvoller Ironie. Was folgte, war ein fast 50-jähriges Berufsleben als freier Fachj ournalist. Alles Wissen und Können hatte er sich als Autodidakt angeeignet. Und das war begehrt und wurde geehrt von Verlagen und angesehenen Fachorganisationen.

Alles begarm beim Postkarten produzierenden Popp-Verlag und mit dem Schreiben von Leserbriefen. Im Fernstudium erlernte er Technisches Zeichnen. Englischkurse und die Tätigkeit in einem Konstruktionsbüro brachten ihm die ersten ersehnten Zeugnisse ein. Als Journalist schrieb er für den Deutschen Forschungsdienst, der Konradin-Verlag nahm ihn für gleich drei seiner Fachzeitschriften unter Vertrag. Jahrelang war er Chefredakteur der "Internationalen Elektronischen Rundschau" und der "Nachrichtenelektronik". Die persönliche Bekanntschaft mit Hermann Oberth katapultierte ihn regelrecht in das Revier, das zu studieren ihm die Zeitläufte verwehrten und das er nun "praxisorientiert" kennenlernte: die Astronomie, Astrophysik und die Raumfahrt. Bis 1992 war er Chefredakteur der "Astronautik", dem Organ der Hermann-Oberth-Gesellschaft, die Werner Kral mit der Goldmedaille ehrte. In Rundfunkvorträgen und zahlreichen populärwissenschaftlichen Veröffentlichungen brachte Kral das neue kosmologische Weltbild einer breiten Öffentlichkeit nahe. Seinen visionären Weitblick, dem er literarisch Ausdruck verlieh, hat er nebenbei nie eingebüßt. Allein sechs Science-fiction-Romane legen davon Zeugnis ab. Der sagenumwobene Kontinent Atlantis war für ihn kein reines Hirngespinst. Werner Kral, der liebenswürdige, unaufdringliche Kollege und unermildliche Wissensvermittler hat sich seine Wertschätzung buchstäblich verdient. Auch über sein Lebensende hinaus.

Gottfried Hilscher


Dietmar Schmidt verbschiedet sich nach mehr als 20 Jahren
Günther Klasche neuer Vorsitzender des Regionalkreises Süd

Staffelübergabe: Im Münchner Presseclub übergab Dietmar Schmidt (links) am 31. März 2009 den Vorsitz des Regionalkreises TELI Süd an Günther Klasche (mitte). Schmidt, ehemaliger Pressesprecher der Ludwig-MaximilianUniversität, führte die TELI Süd fast 21 Jahre lang. Vorstandskollegen würdigten ihn als lokal, landesweit sowie international zupackenden Journalisten, der den Technik- und Wissenschafts-journalismus in Deutschland und Europa vorangebracht hat. Schmidt machte die TELI Süd mit dem monatlichen Jour Fixe, Expertengesprächen anläßlich verschiedener Technik-Messen sowie Exkursionen zu wissenschaftlich-technischen Zentren Süddeutschlands zum aktivsten Regionalverband der TELI. Als Delegierter aus Deutschland erwarb er sich Verdienste beim Aufbau des europäischen Dachverbands der Wissenschaftsjournalisten EUSJA. Schmidts Nachfolger Günther Klasche war Chefredakteur der Zeitschrift Elektronik. In den neuen Vorstand der TELI Süd wurden außerdem gewählt: Arno Kral, Nina Eichinger und Bernd Schöne.
(von links nach rechts: Dietmar Schmidt, Bernd Schöne, Günther Klasche, Nina Eichinger, Arno Kral)


Hajo Neubert neuer EUSJA Präsident

Anfang März 2008 fand in den Räumen der Helmholtz Gemeinschaft in Berlin die Jahresversammlung der EUSJA statt. Dabei wählten die Delegierten Hajo Neubert zum neuen Präsidenten des Dachverbands der europäischen Wissenschaftsjournalisten. Bei den regulären Vorstandswahlen wurde Barbie Drillsma (England) Vizepräsidentin. Sie versah bisher das Amt der Sekretärin. Dieses hat jetzt Viola Egikova (Russland) inne, Vesa Niinikangas (Finnland) bleibt Schatzmeister.

Der bisherige Präsident, Istvan Palugyai (Ungarn), bickt auf zwei Amtsperioden zurück. Unter seiner Präsidentschaft wuchs die Organisation auf 23 Mitgliedsländer heran. Die neuesten sind Griechenland und Rumänien.

Neubert war vier Jahre lang Vizepräsident im EUSJA-Vorstand. Er sieht Schwerpunkte der zukünftigen EUSJA-Arbeit u. a. in einer engeren Zusammenarbeit mit der EU Kommission. Er will die EUSJA außerdem noch mehr zum Sprachrohr der Interessen der Wissenschaftsjournalisten in Europa machen und den Austausch durch Studienreisen weiter forcieren.

Der Dachverband wurde 1971 gegründet, maßgeblich aufgrund des Einsatzes von Heinz Rieger (dpa), dem 5. TELI-Vorsitzenden (1970–1977). Er war in den 1970-er Jahren der 4. EUSJA-Präsident. Mit Neubert übernimmt zum zweiten Mal in der EUSJA-Historie ein TELI-Mitglied den Vorsitz.


Arno Kral, zum zweiten Stellvertreter des Regionalkreisvorsitzenden in München gewählt, stellt sich vor.


Hermann Laupsien, der "Mister Technik" des Handelsblatts und ehemaliger Vorsitzender der TELI, ist gestorben. Ein Nachruf von Heinz W. Dieckmann.

TERZ, eine "autonome Stattzeitung für Politik und Kultur in Düsseldorf und Umgebung", würdigt Laupsien hier.

Auch kulturkurier.de veröffentlicht in den "Nachrichten aus der Gedenkstätte" einen Nachruf und kündigt eine Gedenkveranstaltung an:

Hermann Laupsien, 1910 - 2007

Am 13. Juni 2007 starb unser Freund und Förderer Hermann Laupsien
im Alter von 97 Jahren. Die Erfahrungen der Jahre 1933 - 1946
zwischen Konzentrationslager, Zuchthaus, Polizeiaufsicht und
Strafdivision mit anschließender Kriegsgefangenschaft ließen
Hermann Laupsien nie los. Also engagierte er sich, auch als der
gelernte Werkzeugmacher 1947 Redakteur beim "Handelsblatt"
wurde und dort den Bereich "Technik" und die Literarisch-
technische Gesellschaft mit auf- und ausbaute.

Als Mitglied des Beirats der Gedenkstätte ab 1987 - 2000
begleitete er deren Arbeit nicht nur wohlwollend, sondern beriet
eine Vielzahl von jungen Historikerinnen und Historikern, stieß
nicht wenige Projekte an und förderte sie auch finanziell.
Das alles auf kluge, humorvolle und charmante Weise. Seine Frau
Emmi, mit der er 60 Jahre verheiratet gewesen ist, begleitete ihn
auf allen Wegen. Als er am 12. Juni nach einer gelungenen Bein-
operation zurück in sein Zimmer gebracht wurde, sagte er der
Pflegerin in der Universitätsklinik: "Passen Sie gut auf mich auf -
ich werde noch gebraucht!" Wenige Stunden später starb Hermann
Laupsien an einem Herzinfarkt.

Den Termin für eine Gedenkveranstaltung im Winter dieses Jahres
für unseren Freund und Förderer Hermann Laupsien geben wir noch
bekannt. Immer noch sehenswert ist das 1987 aufgenommene Video mit
ihm von Thomas Schmitt, das jederzeit während der Öffnungszeiten
der Gedenkstätte für Sie eingelegt werden kann.


Dresden
Freitag, 24. November 2006
10:30–16:00 Uhr

TELI-Jahrestagung
"Mikroelektronik – neue Entwicklungen, Trends und Perspektiven"

im AMTC Advanced Mask Technology Center und im Fraunhofer-Center Nanoelektronische Technologien (CNT)

Details hier:

Einladung und Programm zur Jahrestagung

Einladung zur Mitgliederversammlung

Rahmenprogramm zur Journalistentagung der TELI in Dresden

1. Sonderführung in der Frauenkirche Dresden

2. Besuch der Schatzkammer Historisches Grünes Gewölbe Dresden.

Erste Eindrücke:

 


Wolfgang D. Müller, Vater der Zeitschrift "atomwirtschaft", im Alter von 86 Jahren gestorben


Bericht von der Weltkonferenz der Wissenschaftsjournalisten (WCSJ 2004) in Montreal

von Gerhard Gooss

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Personalien:

Michael C. Reichenbach gestorben (* 29.09.1921, 06.09.2005, TELI-Mitglied von 05/74 bis 12/97)
Er leitete von 1956 bis 1982 die Rodenstock-HA Werbung und Presse,und war 30 Jahre Chefredakteur der Unternehmenszeitschrift "Gute Sicht" der Optischen Werke G. Rodenstock. In seiner aktiven Zeit als Sprecher von Rodenstock war er uns eng verbunden – auch als Förderer. Nach der Pensionierung verzog er von Gröbenzell in sein österreichisches Anwesen im Burgenland, weshalb er dann auch seinen TELI-Austritt erklärte. Seit 1987 lebte er vorwiegend am Neusiedler See.

Andreas Vesper in Alter von erst 42 Jahren gestorben

Prof. Dr. Emil Heinz Graul, Pionier der Nuklearmedizin, gestorben

Werner Büdeler gestorben

Robert Gerwin gestorben


TELI-Vorsitzender Hajo Neubert zum Vizepräsidenten
der europäischen Wissenschaftsjournalistenvereinigung EUSJA gewählt

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Mainstream-Journalismus und die am wichtigsten vernachlässigten Themen des vergangenen Jahres

Ein lesenswerter Beitrag in Spiegel Online, dort gibt es auch Links zum neuen Recherche-Netzwerk.


Wer schützt die Presse vor den Verlegern?

Bericht zum Medienforum „Vom Journalisten zum Lohnschreiber“ der Friedrich-Ebert-Stiftung am 17. November 2003 in Bonn von Gerhard Samulat


Professor Karl Tetzner wurde Ende Oktober 90 Jahre alt. Die TELI gratuliert recht herzlich. Prof. Tetzner ist Mitbegründer der "Union Internationale de la Presse Electronique" (UIPRE), von 1959–1974 deren Vizepräsident, von 1974–1989 Präsident und seit 1989 Ehrenpräsident; zudem Mitglied im Bayerischen Journalistenverband, der Funktechnischen Gesellschaft und Ehrenmitglied des "Syndicat de la Presse Radio Electronique Française" und anderer Organisationen. Seine Spezialgebiete sind Unterhaltungs- und Autoelektronik, Multimedia-Technik, Verkehrstelematik, Raumfahrt, Technische Geschichte.


Wilfried Mucks im Alter von 75 Jahren gestorben


Bertelsmann- und VW-Stiftung sowie BASF sorgen sich um die Qualität des Wissenschaftsjournalismus:

(pdf zum Herunterladen – bitte links auf das Symbol klicken)

(109 k) Pressemitteilung zur Studie: Wissenschaftsberichterstattung wird immer wichtiger

(146 k) Wissenschaftsjournalismus bei Regional- und Bouldevardzeitungen (Kurzfassung einer Studie)

(479 k) Anzeige zum Qualifizierungsprogramm Wissenschaftsjournalismus (Seminar im September 2003 in Bremen)

(511 k) Informationsblatt zum Qualifizierungsprogramm (Seminar im September 2003 in Bremen)


Die Kooperation der Verbände soll intensiver werden:

Deutsche Wissenschafts- und Technikjournalisten formieren sich


Personalien

Hilke Stamatiadis-Smidt im Ruhestand

Ernst Aschmoneit gestorben

Hans Dogigli gestorben

Heinrich Schiemann gestorben

Heinz Thiele gestorben

Abschied von Friedrich Staats


Mitgliederversammlung 2002

Bericht von Manfred Bormann

Bericht vom Besuch beim Projekthaus Brennstoffzelle von DaimlerChrysler
und in der Präsentation des Bahnhofsprojekts "Stuttgart 21"
anlässlich der Mitgliederversammlung am 27. September 2002
 


Personalien

Die TELI verlassen haben zum Jahresende 2001 die Kollegin und Kollegen Gisela Baumgart (persönliche Gründe), Rolf Bitzer (fehlender Technikbezug des Arbeitsplatzes), Dr. Ulrich Breuer (Jobwechsel), Dr. Max Ehrhardt (alters- u. krankheitshalber), Claus Heinrich Ernst (altershalber),  Bodo Firnhaber (Ruhestand), Olaf Göring (Unzufriedenheit), Peter Heinze (ohne Angaben), Dr. Ronald Keusch (Übertritt zur WPK), Günter Knackuß (Übertritt zur WPK), Rudolf Kobler (Ruhestand), Prof. Dr. Klaus Maas (persönliche Gründe), Frank Mattern (Geschäftsauflösung und Ruhestand), Dr. Hans Schaller (altershalber), Günther W. Schanz (Inaktivität des RK Hamburg), Dr. Dr. Jens Simon (Zeitmangel), Dr. Karl Thielecke (Ruhestand).

Die TELI verlassen haben zum Jahresende 2001 weiterhin die Kolleginnen und Kollegen Dr. Konrad Gappa (ohne Angaben), Elke Rudershausen (ohne Angaben) und Arnold Stapel (gesundheitsbedingt).

Verstorben sind die Kollegen Rudolf Schneider (03.03.2001), Dr. Günter Siefahrt (01.07.2002), Lothar Lamperstorfer (02.04.2002) und Georg K. Sterr (15.08.2002).  

Arbeitsplatzwechsel sind zu verzeichnen bei Ulf Froitzheim (freie Redaktion BJV-Report),  Peter Michael Gregor (zu Vibracustic GmbH & Co KG, Weinheim), Dietmar Schmidt (Vorruhestand), Monika Weiner (Halbtagsstelle, Redaktion "Fraunhofer).

Manfred Bormann

 

Verlust für den RK Süd – Georg Korbinian Sterr gestorben

Günter Siefahrt gestorben: Abschied von "Mr. Apollo"

EUSJA-Reise 2002 "Biotechnologie Westliche Ostsee"

Krankenversicherung der Rentner

Mit EUSJA-Kollegen durch die Westschweiz

Überlebenskampf verloren – Lothar G. Lamperstorfer gestorben

Josef Sickinger im "Unruhestand"

 

 

Noch'n Verband?

Auf der "International Conference of Science & Technology Journalists" (ICSTJ) in Tokio erarbeiteten Teilnehmer am 26. Oktober 2001 den folgenden Vorschlag:

"An ad hoc group of international science journalists has proposed to establish a world federation of science journalists (WFSJ), that would serve as an umbrella organization for international, regional, and national science journalism associations, as well as for individuals.

It is hoped that the WFSJ might implement the goals of the Budapest Declaration of 1999 and foster a new culture of science journalism intended to meet the challenges of the 21st century. Further, it is proposed that the WFSJ 

  • will have its seat at the European Science Foundation (ESF) in Strasbourg (France);
  • maintain a website and other means of global communication for disseminating information about present problems, current opportunities and future trends in science journalism;
  • facilitate training, networking and education for young science journalists in the developing world;
  • promote the expansion and improvement of science communication in the mass media worldwide;
  • organize regular exchanges between its member organizations, including site visits;
  • coordinate periodic convenings of world conferences of science journalists.

The ad hoc committee will contact the world science journalism community and, on the basis of the response, develop a constitution, define a governing structure, and explore possible sources of funding.

It is intended to found the WFSJ officially on the occasion of the 3rd World Conference of Science Journalists, tentatively planned for 2002 in Brazil.

Alun Anderson, UK (alun.anderson@rbi.co.uk), James Cornell, USA (cornelljc@earthlink.net), Jim Detjen, USA (detjen@msu.edu), Lisbeth Fog, Columbia (elefog@colomsat.net.co), Wolfgang Goede, Germany (goede.wolfgang@muc.guj.de), Werner Hadorn, Switzerland (wernerhadorn@compuserve.com), Philippe Gauthier, Canada (acs@acs.qc.ca), Kenji Makino, Japan (makino@rs.kagu.sut.ac.jp), Darryl D'Monte, India (darryl@vsnl.com), Istvan Palugyai, Hungary (palugyai@nepszabadsag.hu), Paul Raeburn, USA (paul_raeburn@businessweek.com), Mariko Takahashi, Japan (marikot@ed.asahi.com)."

Mit den Kollegen Hadorn und Palugyai gehören auch zwei Mitglieder des EUSJA-Boards zu den Vorschlagenden.

Dietmar Schmidt, der TELI-Beauftragte für die internationalen Kontakte und Vorsitzende des Regionalkreises Süd, hatte schon im Sommer von dem Vorhaben erfahren und mit dem Kollegen Wolfgang Goede (Wissenschaftsredakteur beim PM-Magazin München) vereinbart, sich nach der Tokioter Konferenz mit anderen interessierten Vertretern von Organisationen der Technik- und Wissenschaftsjournalisten zu treffen, um Näheres über diese Pläne zu erfahren und zu besprechen. Er versucht, dieses Treffen im Januar zu erreichen.

03.12.2001 – mabo

 

Aufstieg

TELI-Kollege Gotthard Graß wird am 1. April 2002 eine neue Aufgabe als Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) übernehmen. Er wird dann Nachfolger von Dr. Franz-Josef Wissing, der in den Ruhestand geht. Zur Zeit ist Graß Mitglied der ZVEI-Hauptgeschäftsführung.

Der 1957 geborene Marburger Diplom-Wirtschaftsingenieur begann seinen Berufsweg als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft und wurde dann als Bereichsleiter beim Arbeitgeberverband der Hessischen Metall- und Elektroindustrie zuständig für dessen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Seine ZVEI-Karriere startete er 1991 als Leiter der Abteilung Presse und Öffentlichkeitsarbeit und wurde am 1. Juli 1999 in die Hauptgeschäftsführung berufen.

TELI-Mitglied ist er seit 1995.

10.11.2001 – mabo

 

 

Mitgliederversammlung weist den TELI-Kurs

Die TELI-Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) in Berlin klärte am 31. August wichtige Zukunftsfragen: Nach Rücktritt des 1. und des 2. Vorsitzenden waren Neuwahlen fällig, die Finanzlage wurde konsolidiert und eine deutliche Entscheidung zu Kooperationsfragen gefällt.

Leider konnten weder die anstehenden Probleme noch die deutlich gewachsene Attraktivität unserer Hauptstadt eine größere Zahl von Nicht-Berlinern zur Teilnahme verlocken: Insgesamt waren nur knapp 90 Mitglieder anwesend oder vertreten, um die Berichte von Vorstand, Schatzmeister und Ausschüssen entgegenzunehmen und nach deren Diskussion die notwendigen Entlastungen zu erteilen. Einzelheiten dazu erläutert den Mitgliedern das Sitzungsprotokoll, das Maria Curter geführt hat.

Besonders hin zu weisen ist jedoch auf erste Ergebnisse eines TELI-Arbeitskreises, über die Gerd Samulat im nächsten Beitrag berichtet.

Entscheidungen ...

Die Mitglieder billigten nach intensiver Diskussion über Absichten und Inhalte ohne Gegenstimmen und bei 3 Enthaltungen ein Papier, das der Erweiterte Vorstand bereits am 1. März verabschiedet hatte. Es basiert auf der guten Zusammenarbeit von TELI und "Wissenschafts-Pressekonferenz (WPK) e.V." in Berlin und hat zum Ziel, unter Wahrung der Selbständigkeit aller Beteiligter zunächst mit der WPK eine "Allianz Wissenschafts- und Technikpresse" (AWP) zu begründen. Die AWP will andere Kollegenorganisationen gewinnen, sich dieser Allianz anzuschließen, um überall dort zu kooperieren, wo das sinnvoll erscheint: beim Erfahrungsaustausch, bei Veranstaltungen, der Lobbyarbeit und gemeinsamen PR-Aktionen zum Beispiel. Einen Entwurf dieses Papiers – textlich mit der Endfassung identisch – haben alle Mitglieder erhalten. Damit erteilte die TELI-Hauptversammlung allen Ideen einer schnellen Fusion mit der WPK eine Absage, ohne jedoch mittel- oder langfristig eine solche Entwicklung auszuschließen.

Ein zweites Mitgliedervotum gab daher dem Vorstand einstimmig den Auftrag, die Möglichkeiten von Fusionen mit jeglicher Kollegenorganisation zu erkunden, um in der Zukunft das Nebeneinander von vielen Vereinigungen der Technik- und Wissenschaftsjournalisten durch ein gewachsenes Miteinander abzulösen.

Durch das Ausbleiben eines avisierten EU-Zuschusses für den TELI-Jubiläumskongress war es notwendig geworden, alle TELI-Rücklagen aufzulösen. Deren Erträge fehlen nun zur Deckung der laufenden Ausgaben, so dass nach Ausschöpfung aller Einsparmöglichkeiten eine erneute Erhöhung der Mitgliedsbeiträge unausweichlich war. Den entsprechenden Beschlussantrag des Erweiterten Vorstandes billigten die Mitglieder mit überwältigender Mehrheit.

Schließlich wählten sie nach vorzeitigen Rücktritten von Klaus Goschmann als Erster und Gerhard Kirsch als Zweiter Vorsitzender die Kollegen Hanns-Joachim Neubert und Axel Fischer für diese Aufgaben.

Who is who

Mit Klaus Goschmann (63) zieht sich nach 25 Jahren ein Stück TELI-Urgestein aus dem Vorstand zurück: Aufgenommen 1972 als Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des ZVEI, wurde er zur Zeit von Heinz Rieger 1976 Schriftführer und übernahm schon im folgenden Jahr wesentliche Teile der TELI-Geschäftsführung. Erster Vorsitzender wurde er 1989 – damals war er Redaktionsdirektor des m+a-Verlages – als Nachfolger von Werner Büdeler. Goschmann hat also 25 Jahre lang ganz wesentlich die Geschicke der TELI mitbestimmt und gestaltet, die ihm vieles zu verdanken hat.

Gerhard Kirsch (64) hatte sich nach der Maueröffnung zunächst große Verdienste durch die TELI-Integration seiner DDR-Kollegen erworben. Das konnte er dann seit 1990 als Vorsitzender des neuen TELI-Regionalkreises Ost, den er mit Leben erfüllte, ab 1995 auch als TELI-Geschäftsführer und ab September 1996 als Zweiter Vorsitzender noch toppen. Er ist einer der wesentlichen Motoren hinter der Kooperationsidee mit anderen Journalistenorganisationen und realisiert sie in Berlin seit Jahren – vor allem mit der WPK.

"Hajo" Neubert (49), gebürtiger Göttinger, arbeitet als Freelancer und Wissenschaftsjournalist in Hamburg. Der Meereskundler und Diplom-Biologe kam über Zusatzausbildungen (Robert-Bosch-Stiftung) zum Journalismus und bringt Erfahrungen aus allen Sparten der Medienarbeit ein: Er arbeitete für Printmedien, Hörfunk, Film, aber auch als Rechercheur, Dokumentar und Information-Broker. TELI-Mitglied ist er seit 1995 und wurde 1998 vom Vorstand gebeten, den nach dem Tode von Günter Kunz seit 1997 verwaisten Regionalkreis Nord zu übernehmen. 

Axel Fischer (40) ist Münchner, Diplom-Chemiker und fand über die Mitarbeit bei deutschen Top-Printmedien und als Robert-Bosch-Stipendiat zum Wissenschaftsjournalismus. Einige Stationen dahin: Chemische Rundschau, FAZ, Bild der Wissenschaft, dpa, dann war er Verantwortlicher dpa-Wissenschaftsredakteur. Seit 1989 ist er Freelancer für Wissenschaft und Technik – auch mit PR-Aufträgen. Heute arbeitet er viel für Film und Fernsehen, machte das ausgezeichnete (doch leider gekippte) "Technikmagazin" des Bayerischen Fernsehens. Schon mit 35 erhielt er für seine Arbeit den Journalistenpreis der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh). TELI-Mitglied ist er seit 1991 und bei Veranstaltungen in München häufig dabei.

16.09.2001 – Manfred Bormann

 

 

Gedanken zur TELI-Zukunft 

Immer wieder äußern Mitglieder ihre Unzufriedenheit über den Bekanntheitsgrad der TELI und darüber, dass sie eine zu geringe Attraktivität auf jüngere Kolleginnen und Kollegen ausübt. Der Vorstand der TELI hat daher vor einiger Zeit einen Arbeitskreis gegründet, der sich mit der Zukunft der TELI beschäftigt. Ihm gehören derzeit (in alphabetischer Reihenfolge) Manfred Bormann, Klaus Goschmann, Peter Hermann, Hajo Neubert, Gerhard Samulat und Bernd Schöne an.

Der Arbeitskreis soll Maßnahmen entwickeln, um die TELI wieder bekannter zu machen. Auf einem ersten Treffen vor der Hauptversammlung der TELI in Berlin einigte sich die Gruppe nun auf eine Stärkung der eigenen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Zwar ist, wie unser neuer Erster Vorsitzender Hajo Neubert betont, die beste Öffentlichkeitsarbeit noch immer das aktive Wirken unserer Mitglieder. Doch können flankierende Maßnahmen nicht schaden.

Schreibt über TELI-Veranstaltungen!
Daher regt der Kreis beispielsweise an, dass diejenigen TELI-Mitglieder, welche die rund 50 Regionalkreis-Veranstaltungen jährlich besuchen, intensiver als bisher in ihren Medien über diese Treffen berichten. Die journalistische Sorgfaltspflicht verlangt es, dann beispielsweise zu erwähnen, dass entsprechende Informationen auf einer von der TELI organisierten Veranstaltung gewonnen wurden.

Berichte, die nicht in den Medien platziert werden können sollten unsere Internet-Seiten http://www.teli.de/ befruchten. Helfen Sie uns bei dieser Arbeit und versorgen Sie die Redaktion per E-Mail (redaktion (at) teli.de) mit Ihren Texten.

Dialog über die TELI startet 
Da der Vorstand nur zum Teil ein Stimmungsbild seiner Mitglieder hat, möchte er zudem einen moderierten "Dialog" beginnen. Geplant ist, prägnante Fragen an alle TELI-Mitglieder zu stellen, um daraus ein Meinungsbild oder einen Bedarf abschätzen zu können. Wir wollen aber auch das eine oder andere Mal den Finger in eine eventuelle Wunde legen. Nur so lernen wir uns und unsere Grenzen genau kennen.

Da wir uns einen lebhaften Dialog wünschen, können wir diesen nicht über unsere TELI-Kommunikation laufen lassen. Gedacht ist daher an einen "virtuellen" Dialog auf E-Mail-Basis. Die gesammelten Erkenntnisse erscheinen dann zusammengefasst in den TELI-Kommunikationen sowie auf unserer Internet-Seite http://www.teli.de/.

07.09.2001 – Gerhard Samulat 

 

Zuwachs

Neues TELI-Mitglied ist seit dem 10. Juli Hans Joachim Wolter, Frankfurter Redaktionsleiter der in Köln erscheinenden AKTIV Wirtschaftszeitung. Sie erreichen ihn über Tel. d. (069) 70 79 18 21 und E-Mail AKTIVFfMa (at) aol.com. Er selbst stellt sich seinen TELI-Kollegen so vor: 

Im Gymnasium in meiner Heimatstadt Erkelenz fing es bereits an: Ich entdeckte die Faszination des Schreibens, beim Verfassen satirischer Schülerzeitungen und im Deutsch-Leistungskurs. Der zweite war übrigens Chemie. Nach Pharmaziestudium und Bundeswehr packte es mich 1986 dann endgültig. "Jetzt oder nie", dachte ich: "Das ist die letzte Chance, das zu Deinem Beruf zu machen." Manche Leute erklärten mich für verrückt: "Ist Apotheker, und will Journalist werden."

Ich tat's trotzdem. Und begann ein Journalistik-Aufbaustudium in Mainz. Nach vier Semestern und fünf Praktika (WAZ, dpa, BR, Radio Bremen, SWF; 1986-1988) dann mein erstes festes Engagement bei der RHEINPFALZ in Ludwigshafen: als Wirtschaftsredakteur mit zusätzlichen Schwerpunkten Wissenschaft und Umwelt (1989-1993). Ein spannender Job an der Schnittstelle von Wirtschaft, Wissenschaft, Chemie und Umwelt begann. Ob Bilanz-PK, HV, Wissenschafts-Symposium oder Greenpeace-Demo – ich berichtete über alles.

Die Mischung sollte mir erhalten bleiben. Auch danach, in verschiedenen leitenden Positionen bei der Monatszeitschrift "Chemische Industrie" und dem Wirtschafts-Informationsdienst "Europa Chemie" (1994-1997). Seit 1997 bin ich bei der AKTIV Wirtschaftszeitung, die sich an Mitarbeiter in Unternehmen richtet. Der Reiz dieser Aufgabe (als Berichterstatter aus Frankfurt und Hessen): Wirtschaft, Wissenschaft, Chemie und Innovation dem Otto Normalarbeiter verständlich sowie spannend zu erklären und dabei möglichst viel persönliche Lebensgeschichten einzuflechten.

 

 

Noch ein Achtziger und TELI-Veteran

Hubert Nachtsheim heißt er und tritt am 31. August dem "Club der Weisen über 80" bei. Viele Kollegen verbinden mit ihm die Erinnerung an fruchtbare Kontakte zur Welt der Chemie und der Chemiker – doch dazu später.

Er selbst bekam diesen Kontakt eigentlich schon in die Wiege gelegt: "Wo es knallt und stinkt, da ist Chemie" – so witzelte einst ein Spötter. Dort, wo es damals sicher nicht nach Veilchen duftete, weil da Chemie war und ist, aber auch die Textilindustrie die heimischen Chemikalien nutzte, da wurde er 1921 geboren: in Wuppertal, genauer gesagt, im damals noch selbständigen Barmen. Elberfeld, der andere Stadtteil nicht weit davon, war der Geburtsort von Bayer, deren Werke sich wie ein Polyp ausdehnten. Bis heute blieb Wuppertal ein wichtiges Chemie-Zentrum. Doch auch unser Bundespräsident kommt aus dieser Stadt.

Nachtsheim aber wurde weder Chemiker noch Politiker. Nach dem Abitur 1940 rief ihn das Reich zu den Fahnen, bei der Luftwaffe sollte er den "neuen Lebensraum" erobern helfen. Dort blieb er dann bis 1949, erst da ließen die Russen den Kriegsgefangenen heimkehren. Als Volontär und Reporter beim "Rhein-Echo" Wuppertal erlernte er den Journalistenberuf. Bis 1954 folgten Erfahrungen als Lokalreporter und Lokalchef bei der "Westdeutschen Rundschau" Wuppertal, dann zwei Jahre Leitung der Lokalredaktion bei der "NRZ" in Duisburg.

Gute Leute landen irgendwann in der Wirtschaft. Ob das den Medien immer bekommen ist, bleibe dahin gestellt. Auch Nachtsheim ging diesen Weg: Von 1956 bis 1961 war er Pressechef der Hauptgemeinschaft des Deutschen Einzelhandels (HDE) in Köln. Dann wechselte er in eine bekannte Frankfurter Werbeagentur und baute deren PR-Abteilung auf. Hier knüpfte er wichtige Bande in sein späteres "Miljöh", leitete zeitweise auch eine Tochtergesellschaft seines Arbeitgebers Hanns W. Brose, die ALA-Werbung. Nach einem Berliner Intermezzo als Chefkontakter von Dorland fand er dann 1966 seine endgültige Berufung.

Zunächst wurde Nachtsheim Leiter der Pressestelle, dann der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit beim Verband der Chemischen Industrie in Frankfurt. Als solcher verantwortete er auch die "Chemie-Nachrichten" als Chefredakteur. Damit schließt sich der Kreis – zurück zur Chemie in seiner Geburtsstadt. Und Nachtsheim blieb von ihm umschlossen bis zu seiner Pensionierung 1984, ja, noch darüber hinaus. Denn als Freiberufler übernahm er dann die Pressearbeit der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) in Frankfurt.

Und wer von uns jemals Veranstaltungen zu organisieren hatte, der wusste um sein offenes Ohr, wenn es darum ging, die TELI-Arbeit mit zu gestalten, mit Kostenbeteiligungen oder Sponsoren zu finanzieren. Denn unserer Gesellschaft gehört er seit 1972 an. Ich bin sicher, für viele Kollegen zu sprechen, wenn ich ihm auf diesem Wege die herzlichsten Glück- wünsche zu seinem Ehrentage überreiche. Wir hoffen, ihm sind noch viele Jahre in Gesundheit, Glück und Zufriedenheit beschieden: Alles Gute und Liebe dafür!

23.08.2001 – Manfred Bormann 

  

Vize-Alterspräsident wird 90 

Nur einer ist älter unter den TELI-Mitgliedern als Hans Leitner, und das ist unser Alterspräsident und ehemaliger Erster Vorsitzender Hermann Laupsin, Jahrgang 1910. Eineinhalb Jahre später, am 12. August 1911 wurde Leitner als Sohn eines Maschinenbau-Ingenieurs geboren – in Mülheim an der Ruhr, damals eines der Zentren im sogenannten Kohlenpott, wo die Schlote nur Dreck und Gestank ausspieen. Heute liegt die idyllische Stadt inmitten der wunderschönen Ruhrgebiets-Landschaft, der Willi Brand einst die Rückkehr des blauen Himmels verheißen hatte, der dort heute wieder strahlt, solange ihn nicht gerade Wolken bedecken.

Sein Abitur legte Leitner 1931 an der berühmten Latina der Francke'schen Stiftung in Halle ab. Nach Studium und Examen als Diplom-Volkswirt begann er seinen Berufsweg als Mitarbeiter verschiedener Wirtschaftsredaktionen, um dann seine eigentliche Bestimmung zu finden: Er begann, Pressearbeit für Wirtschaftsverbände zu machen. Zunächst für den Verband der Holzverarbeitenden Industrie, ab 1939 dann für den Maschinenbau, seine durch den Beruf des Vaters entstandenen Technikbezüge wieder aufgreifend. Damit hatte er offenbar gefunden, was er gern tat und was ihm lag.

Als Pressechef des nach Kriegsende wieder erstandenen Vereins Deutscher Maschinenbauanstalten (VDMA) stieß er im Mai 1957 auch zur TELI und war einer der ruhenden Pole unter ihren Mitgliedern im Frankfurter Raum, ebenso anerkannt in seiner Wirtschaftsbranche wie unter Journalisten. Er sah sich nie – wie bei manchem Verbandssprecher sonst zu beobachten – als ein Informationsverhütungs-Beauftragter, der sich, zwischen den Interessen seiner Verbandsunternehmen hin und her gerissen, den Weg des geringsten Widerstandes sucht. Ganz im Gegenteil: Insider behaupten gar, es sei vor allem sein Verdienst, wenn heute der Maschinenbau im In- und Ausland als einer der angesehensten Bereiche der deutschen Wirtschaft gilt.

Der verwitwete Vater zweier Kinder – seine Tochter ist übrigens auch Journalistin geworden – lebt bei bester Gesundheit heute allein in Oberursel. Als ich neulich mit ihm telefonierte, erzählte er begeistert von der Zugbekanntschaft eines jungen Mannes, mit dem er über die Ansichten der jungen Generation diskutiert habe. Und ein anderer habe ihm seine auf einer Bank verlorene Tasche wiedergegeben. Ausnahmsweise habe er gerade einmal eine Reise per Bahn unternommen, sonst fahre er meist noch mit seinem Auto, begründete er seine längere Unerreichbarkeit. Und gerade habe er Gardinen gewaschen und wieder aufgehängt – eine beneidenswerte Fähigkeit in so gesegnetem Alter. Auf dass noch eine lange, erfüllte Zeit dazu komme – die herzlichen Glückwünsche älterer TELI-Kollegen begleiten ihn.

21.07.2001 – Manfred Bormann

 

 

Ein Achtziger und immer noch aktiv: Ernst-Karl Aschmoneit zum 80. Geburtstag 

 

Rudolf Schneider gestorben

Er gehörte zu den Stillen in der TELI und nahm nur wenig am Vereinsleben teil, auch wenn er seit 1970 dazu gehörte: Damals war er bereits seit neun Jahren in der Presseabteilung der IBM.

Der 1926 in Feucht geborene Franke studierte in München Mathematik und Physik und arbeitete bis 1961 als Lexikon-Fachredakteur für den Bertelsmann-Verlag. Dann wechselte er zu IBM, wo er sich 1984 mit vielen anderen frühpensionieren ließ. Zuletzt hatte er die bei vielen TELI-Leuten bekannten "IBM-Nachrichten" als Chefredakteur verantwortet.

Seine Freelancer-Zeit begann daher natürlich mit den Spezialgebieten Nachrichten- und Datentechnik, aber auch Rationalisierung und Biophysik beschäftigten ihn später. Am 5. März schloss er für immer die Augen.

18.04.01 – mabo

 

Ein Leben ging zu Ende. Einer, dem Sprechen alltäglich und lebensnötig war wie Essen, Trinken, Da Sein, schweigt. Man trägt Daten nach: 13.Oktober 1926 bis 5. März 2001. So endet eine Präsenzperiode, auch Lebensspanne genannt. Leben ausgespannt. Spannend. Grundwort Spannung.

Blicken zurück – Denken nach vorn. Aber das kennen wir schon. Bleibt aber doch noch einiges in Sachen TELI zu sagen: Rudolf Schneider gehörte und gehört zu uns. Mitglied dieser kleinen Gesellschaft in der Großgesellschaft, die sich mit dem Doppeladjektiv "technisch-literarisch" (litera = Zeichen) so ausstattet, dass sie wahrheitsgetreu bekennt: Das, was wir heute Gesellschaft nennen, lebt von Technik. Gesellschaft verständigt sich über jene und damit auch über sich selbst durch die Zuordnung von Zeichen (= Information), so dass sie – "technisch" über "literarisch" – zu dem wird, was sie ist – "sich selbst schafft".

Rudolf hätte eine wunderschöne Kindheit und Jugend gehabt, wäre es nicht einigen durch den Kopf gegangen, ihr Land sei zwar reich und schön, für sie – ihren "Arm-Geist" – aber nicht reich genug, so bräuchten sie also andrer Leute  Länder. So wurde er, kaum 18jährig, gerade noch kurz vorm Abitur im fränkischen Feucht von der Schulbank geholt und gen Osten auf Welteroberung geschickt. Anders als einige seiner Schulkameraden kam er nach gut zwei Jahren zurück – lebend immerhin, aber mit Lungentuberkulose.

Die machte ihm dann zu schaffen – beim erstrebten Mathematik- und Physikstudium (die "welthistorisch" kompensierte Reifeprüfung wurde ihm nachgelassen), danach beim jahrelang vergeblichen Versuch, trotz dieser Krankheit seinen Wunschberuf zu ergreifen: Lehrer wollte er eigentlich sein – das aber blieb mit einer Tuberkel-Lunge unmöglich. Seiner Vorstellung, Menschen nahe zu bringen, wie es um Atomkerne und Elektronen, um Sonnen und Planeten steht, blieb er trotzdem verfallen. Dem Wunsch zu erklären, dass es dazwischen nicht nur Leere oder Luft, sondern rational nachvollziehbare, abstrahierbare Beziehungen gibt! Diesem Reiz nach Abenteuern im Abstrakten, nach den Hochseilakten des Denkens, welche die Wissenschaft denjenigen vorbehält, die sie nicht nur von "Brain", sondern überdies noch von Herzen lieben! Eine Intensivbeziehung lebenslang – "bis dass der Tod euch scheidet": Auf welch seltsame Weise sich Lebensfiguren bestätigen!

Die erste Bekanntschaft: Wissenschaft in Datenbreite. Dabei suchte der Bertelsmann-Verlag nicht den Wissensspeicher-Verwalter, sondern den Jungautor, der mit Lust auf Wissenschaft nicht nur verstehen, sondern auch anderen etwas verstehbar machen konnte, das er selbst verstanden hatte. Der erste Versuch zeigte: Schneider konnte es. Wissenschaft im großen Bertelsmann-Lexikon, das war seine Sache. So brachte er "Das Wissen des 21. Jahrhunderts" mit auf den Weg, auch die "Enzyklopädie 2000". Nachschlagen, bedenken, Veränderung beschreiben – sie mit erzeugen?

Als sich die Gelegenheit ergab, dorthin zu gehen, wo es zu dieser Zeit besonders heiß herging im Erzeugen von Brandneuem, ergriff er sie: Schneider ging 1961 zu IBM. Der Durchbruch der Computer-Technik zur Gesellschafts-verändernden Tiefenwirkung (im Nachhinein heute auch "Informationsrevolution der 60er und 70er Jahre" genannt) – das war schon in höchstem Grade "technisch-literarisch": science fiction now. Und blickt man jetzt zurück, so möchte man sagen: Donnerwetter, man konnte kaum so schnell träumen wie Träume Wirklichkeit wurden, die Traumrealisierung überholte damals das Träumen. Oft kommt es nicht zu solchem "technisch-literarischem" Bravourstück!

Rudolf Schneider verarbeitete das in der Presseabteilung der IBM Deutschland. Wirkte an Journalisten-Seminaren mit, auch an internationalen, schrieb etliche Bücher ( "Elektronen lenken unser Leben" – Bertelsmann 1963, "Computer sinnvoll nutzen" – Econ-Verlag 1966, "Morgen lernen wir anders" -  Verlagsgesellschaft Rudolf Müller 1975 ). War von 1980 bis 1984 Chefredakteur der IBM-Nachrichten und beendete schließlich sein Angestelltenverhältnis, um auf eigene Faust weiter zu denken und handeln.

Freunde berichten: Seine Diskussionen wurden intensiver, Gesprächsrunden, in denen er Gedanken beitrug und zum Nachdenken anregte, anspruchsvoller, die offenen Fragen, die ihn umtrieben, nachdrücklicher und sein Staunen über sich andeutende Antwortmöglichkeiten größer. Manche werden bestätigen: Auch so kann es sein, wenn man älter wird. Die ihm sehr nahe standen, sagen: Frei Denken und Tun, das machte ihn glücklich. Das Altern empfand er nicht als Last. 1992 erhielt er den Computer-Buchpreis "Computer und Überleben". Er nahm's hin, freute sich und ließ es bewenden.

Und wie er so war? Die ihn kennen, beschreiben ihn als einen, der nicht gern den Finger hob, sondern lieber gleich die ganze Hand anlegte – an Sache und Wort. Als einen von denen, die nicht gern von sich reden machen, und dies nicht, obwohl, sondern weil sie etwas zu sagen haben. Darf man – nachdem sich das Wort vom guten Kameraden nach hinreichendem Missbrauch nicht mehr benutzen lässt – also sagen: ein guter Kollege, ein Programm-entsprechendes TELI-Mitglied, was heißt, ein Mit-Streiter im Denken und ein Mit-Tun-Freund?

Beim persönlichen Tod eines Menschen drängt sich eine Frage auf, die in der Technik gang und gäbe ist: Was ist geblieben, welche Wirkungsketten? Manche sprechen – der Übergang vom Technischen zum Literarischen ist, wie man sieht, manchmal gleitend – auch von Sinn. Wir alle, die wir mit ihm gearbeitet haben, sagen: "Er hat einen guten Job gemacht" und meinen – was "technisch" und "literarisch" von Bedeutung ist: "das Machen" war gut und der "Job" gut.

Typisch Te-Li also, mag man sagen. Durchaus, das allerdings im Doppelsinn: Gutes gut gemacht – Adverb und Adjektiv, zwei Welten in einem Wort. Wie klug also doch Sprache ist, dass sie beiden ein einziges Wort gibt, Zusammenschau provozierend auf das, was geteilt ist, und uns so erlaubt, unausgesprochen zu lassen, wie sehr wir in ihr aufgehoben sind.

25.04.2001 – Siegfried Gläss

 

 

Reuß wieder in Hamburg

Pressebüro Reuß und die Deutz AG – das war 15 Jahre lang ein gutes Gespann. Seit Anfang diesen Jahres ist diese "ÖA-Ehe" zu Ende, weil Deutz seine Öffentlichkeitsarbeit nun völlig aus dem eigenen Hause betreiben will. Für Hans Jürgen Reuß TELI bedeutet das zweierlei: Er will sich erstens wieder mehr der journalistischen Seite seiner Arbeit zuwenden und löst zweitens sein Büro in Lohmar auf, um künftig nur noch von Hamburg aus zu arbeiten.

Der in Essen geborene Diplomingenieur und Betriebswirt stieß 1973 als Fachmitglied – wie das damals hieß – und Leiter der Technischen Information von Klöckner-Humboldt-Deutz in Köln zur TELI. Elf Jahre arbeitete er dort, um 1980 als Pressechef zur MTU-Gruppe Friedrichshafen/München zu wechseln. Doch 1985 machte er sich dann selbständig, arbeitete zunächst vorwiegend als freier Fachjournalist, u.a. als Korrespondent der "VDI-Nachrichten".

Ende 1986 gründete er dann sein PR Pressebüro Reuß GmbH, das er – obwohl nach einem Autounfall stark in seiner Sehfähigkeit gehandicapt – heute nur noch aus seinem Büro Hamburg betreibt. Zu seinem 65. Geburtstag am 19. April gratulieren seine vielen Kollegen und Freunde – in der TELI, bei den Luftfahrt-, Motor und Schifffahrtjournalisten. Aber auch der Verfasser.

31.03.01 – mabo

 

 

Wiedergewählt

Die TELI-Kollegen Lothar G. Lamperstorfer und Dietmar Schmidt wurden für eine zusätzliche Wahlperiode von zwei Jahren in ihren Ämtern als Vorstandsmitglieder des "Presseclub München e.V." bestätigt. Mit 870 Mitgliedern und über 200 Veranstaltungen im Jahr ist dieser Club der größte und einer der agilsten seiner Art in Deutschland.

31.03.01 – mabo

 

 

Vorstandssitzung

Auf seiner Sitzung am 01. März 2001 in Frankfurt / M. beschäftigte sich der Erweiterte Vorstand der TELI vor allem mit Zukunftsfragen.

Wesentlich dafür ist die prekäre Finanzsituation: Das Ausbleiben eines beantragten und avisierten Brüsseler EU-Zuschuss von 50.000 DM für die Berliner Jubiläumstagung zwang den Schatzmeister, alle TELI-Rücklagen aufzulösen. Dieses Geld entstammte einer Einzelspende der 70er Jahre und war auf Anraten des Finanzamtes schon langsam abgeschmolzen worden, um unsere Gemeinnützigkeit nicht zu gefährden. Doch lange konnte die TELI dadurch ihre Beiträge niedrig halten. Nun aber decken die Einnahmen nicht mehr die Kosten. Die ehrenamtlichen Mitgliederleistungen sind "ausgereizt", die Möglichkeiten zur Kostensenkung erschöpft.

So sieht sich der Erweiterte Vorstand gezwungen, der nächsten Mitgliederversammlung eine zweistufige Erhöhung des (immer noch vergleichsweise moderaten) Jahresbeitrages vorzuschlagen. Als Termin und Ort dafür wurden der 31. August und Berlin festgelegt. Rund um diesen Freitag Nachmittag bieten Berlin und Potsdam sehr viele Weekend-Attraktionen, welche die Geschäftstelle zusammen mit der Tagungseinladung vorstellen wird.

Zu diesem Zeitpunkt wird Klaus Goschmann, wie er das schon lange wollte, aus dem TELI-Vorstand ausscheiden. Als Nachfolger von Rolf W. Goering wurde er 1976 TELI-Schriftführer, hat viele Jahre die Geschäfte des Vereins geführt und ist seit 1989 als Nachfolger von Werner Büdeler der Erste Vorsitzende der TELI, die ihm vieles zu danken hat.

Eingehend diskutierte das Gremium den Verhandlungsstand mit der Wissenschafts-Pressekonferenz e.V. (WPK) und geht davon aus, bald eine enge und vertrauensvolle TELI-WPK-Zusammenarbeit vereinbaren zu können.

Ein anderes, heißes Diskussionsthema war die Frage, wie die TELI ihr traditionelles, aber falsches Image, ein inaktiver "Seniorenclub" zu sein, abwerfen und neue Attraktion auf die jüngeren Kollegen ausstrahlen kann. Dass ihr das trotz über 50 Veranstaltungen alljährlich nicht ausreichend gelingt, mag an ihrer fehlenden Öffentlichkeitsarbeit und der erst jüngst belebten Website liegen. Aber auch daran, dass sie mangels Man power nicht überall so präsent sein kann, wie sie gern möchte. Denn die Bereitschaft der jüngeren Generationen, sich neben einem fordernden Job auch noch in ehrenamtliche Arbeit zu stürzen, bleibt beschränkt. Dabei kann TELI nur das sein, was die Mitglieder selbst aus ihr machen.

mabo

 

Unsere neue TELI-Kollegin

Hildegard Josephine Post über sich selbst: Eigentlich mag ich das nicht so sehr, großartig vorgestellt zu werden. Ich bin ja so schüchtern! Hahaha...

  1. Studium der Elektrotechnik in Darmstadt und der Kommunikationswissenschaft in Stuttgart 
  2. Sechs Jahre als Ingenieurin bei Bosch und ABB im Bereich Automatisierung tätig
  3. 1990 bis 1993 Leiterin des Ressorts Automatisierungstechnik der Fachzeitschrift "Elektronik" (ChR. Günther Klasche, TELI) im Franzis Verlag, München – heute WEKA Verlag
  4. Danach Studienaufenthalt an der University of Berkeley in Kalifornien, um die Diplomarbeit des Journalistikstudiums fertigzustellen
  5. Seit 1994 Freie Journalistin für Fachzeitschriften, Wirtschafts- und Tageszeitungen mit den Schwerpunkten Computer- und Informationstechnologien, unter wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aspekten betrachtet
  6. In dieser Zeit auch als Feste Freie die Leiterin von "Computer & Co.", der Beilage der "Süddeutschen Zeitung". Andere bekannte Medien unter meinen Kunden: "c' t", "Computerwoche", "VDI-Nachrichten", "Süddeutsche Zeitung", "Frankfurter Allgemeine Zeitung", "Berliner Zeitung" 
  7. Zur Zeit immer noch freie Journalistin mit Hang zum vernetzten Denken. 

 

 

Ehrung

Wie wir erst jetzt erfahren, wurde Dr.-Ing. Kurt A. Detzer am 28. November vergangenen Jahres mit der Ehrenmitgliedschaft des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) ausgezeichnet. Damit wurde sein hohes Engagement für die Verantwortung von Wissenschaft und Technik in unserer Zivilisation gewürdigt, das er sowohl in seiner VDI-Arbeit, als auch in seinem beruflichen Wirkungskreis bewiesen und mit vielen Veröffentlichungen dokumentiert hat. Zuletzt waren das "Nachhaltig wirtschaften", Daten, Argumente und Fakten, von ihm gemeinsam mit vier MAN-Kollegen zusammengestellt, sowie "Machtgleichgewicht in Wirtschaft und Gesellschaft – das unerreichte Ideal der Demokratie?", die von ihm herausgegebene Dokumentation der Münchner Tagung "Die Demokratie in der Krise?" vom Juli 2000.

Der studierte Maschinenbauer und Konferenzdolmetscher für Spanisch begann seine Ingenieurkarriere 1960 in der Forschung und Entwicklung sowie im technischen Vertrieb der FAG Kugelfischer. Seine berufliche Heimat aber wurde ab 1968 das Haus MAN, wo er als Leiter von Öffentlichkeitsarbeit und Werbung begann und seit dieser Zeit auch TELI-Mitglied ist. Sein weiterer Weg führte ihn über die Marketing- in die Technische Planung.

Von 1987 ab bis zu seiner Pensionierung am 30. Juni des letzten Jahres war er Leiter der Stababteilung Technik in der Zentrale der MAN AG, zuletzt im "Range" eines Direktors. Lehraufträge führten ihn an die Universitäten Augsburg und Erlangen sowie an die Technische Universität München, auch die IHK München und Oberbayern kam ohne sein Engagement nicht aus.

Der in wenigen Wochen 65-jährige ist aber beileibe kein Ruheständler: Jetzt kann er sich endlich voll der Arbeit im VDI widmen, dem er u.a. bereits als Vorsitzender des Bereiches Technikbewertung, Vorsitzender des Berufspolitischen Beirates und Präsidiumsmitglied diente. Seit 1999 ist er Landesvertreter Bayern im VDI. Auch der TELI in München blieb er stets als Zuhörer und Referent verbunden und wird das hoffentlich noch lange bleiben.

mabo 

 

 Emeritiert 

"Akademischer Ruheständler" ist seit dem 1. Februar Professor Dr. Alois Huning. Nach Studien von Philosophie, Theologie, Geschichte und Literatur promovierte er 1964 in Leuven und bekam seinen ersten Lehrauftrag an der Franziskaner-Hochschule Münster. Seine vierjährige Geschäftsführung der VDI-Hauptgruppe Mensch und Technik, während der er 1970 auch in die TELI kam, wurde nachträglich mit der VDI-Ehrenmedaille gewürdigt.

Dann kam seine endgültige Hinwendung zur Hochschule: 1973 bis 1980 als Wissenschaftlicher Rat und Professor an der Pädagogischen Hochschule Neuss, 1980 bis zum 31. Januar 2001 als Philosophie-Professor an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Seit 1974 ist Huning auch als Kommunalpolitiker aktiv: Stadtverbandsvorsitzender war er, CDU-Stadtrat und ehrenamtlicher Bürgermeister von Wülfrath, Kreistags-Abgeordneter und Sozialausschuss-Vorsitzender. Und seit 1995, als Nordrhein-Westfalens Bürgermeister hauptamtlich wurden, amtiert er ehrenamtlich als Bürgermeister-Stellvertreter. Zudem sind immer wieder Beiträge von ihm in den Publikationen des VDI zu finden.

mabo

 

 

 

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