Schatz-Suche im Deutschen Museum

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Akteneinsicht
Akteneinsicht: Dr. Matthias Röschner zeigt Arno Kral (vorne) das TELI-Archiv i Deutschen Museum. Foto: Peter Knoll

München, 24.04.2026 – Eine Delegation der TELI traf sich auf Einladung des Archiv-Leiters des Deutschen Museums, Dr. Matthias Röschner, mit ihm im Archiv des Deutschen Museums. Themen waren u. a. Ansätze, um die TELI-Akten zeitnah der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, die Aufarbeitung der TELI-Geschichte und Forschungsreisen.

Das TELI-Archiv liegt im Deutschen Museum in München. Die TELI-Geschichte ist aus Sicht des Museums so einmalig, dass sie wie die Geschichte von Firmen wie Messerschmidt oder Junkers archiviert wird. Der Archiv-Leiter des Deutschen Museums zeigte der TELI-Delegation die aktuell 15 Regalmeter, die die Unterlagen aktuell einnehmen. Diese sind noch teilweise zu erschließen und zu digitalisieren und sie für Suchmaschinen zugänglich zu machen.

Archiviert sind von der TELI neben Schriftstücken unter anderem sogar eine uralte Schreibmaschine und Ehrennadeln. In einer Stichprobe in einem Schriftstück vor 70 Jahren fand sich ein interessanter Hinweis: Schon damals war die Leser-Analyse ein großes Thema, für die TELI. Diese setzt sich seit ihrer Gründung aus Fach-Journalisten wie auch aus Unternehmenssprechern zusammen. Diese hießen damals Literaten.

An der fast zweistündigen Unterredung mit Dr. Matthias Röschner nahmen die TELI-Vorstandsmitglieder Arno Kral, Wolfgang Goede und Peter Knoll sowie Neumitglied Helmut Scheel teil. Helmut Scheel bringt seine Kompetenz bereits bei der Vorbereitung der 100-jährigen Jubiläumsfeier der TELI ein.

Die TELI ist der weltweit älteste Verband für Wissenschafts- und Technikjournalismus. Er wurde 1929 in Berlin gegründet.

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