Der Steiner-Code

Ein Wissenschaftsjournalist legt eine neue Weltformel vor. Sie fasst die Schöpfung nicht in Zahlen und Formeln, sondern erstmals in Worte. Sie schlagen eine Brücke von den Natur- zu den Geisteswissenschaften. Instrumente der Erkenntnis sind beide, Logik wie auch Intuition. Sie verlangen ein neues ganzheitliches Denken, gelegentlich mit einem Spritzer Unvernunft.

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Zur Vorstellung des Steiner-Codes hatte die TELI in den Münchner PresseClub zu einem literarisch-wissenschaftlichen Duett geladen: ein erforschendes Gespräch des TELI-Vorstands mit dem Autor, Tilman Steiner. Nicht frei von Drama, weder bei den Inhalten noch atmosphärisch.

Kampf der Löwen

Während draußen im Fußballstadion die Löwen, TSV 1860, gegen ihren Abstieg kämpften, mit Zwischenansagen der Torstände aus dem Publikum, kämpften Autor, Moderation und Publikum bei dreißig Celsiusgraden um die Darstellung und das Verständnis einer die Grenzen herkömmlicher Wissenschaft sprengenden Theorie.

Tilman Steiner ist ein deutscher Wissenschaftsjournalist. Mit Moderationen, neuen Sendeformaten sowie Hunderten von Filmen wurde er in der Öffentlichkeit bekannt. Unter anderem entdeckte und berichtete er von noch im Naturzustand lebenden Amazonasindianern. Mit dieser Vielfalt prägte er das Wissenschaftsprogramm von BR, ARD, 3sat.

Ganzheitliche Weltformel

Über Jahrzehnte reifte in Steiner eine Idee: Seine intimen Erkenntnisse und Erfahrungen mit Forschung und Wissenschaft, des menschlichen Erkenntnisdranges, aber auch der Lasten daraus sowie der Widersprüche, etwa der Unvereinbarkeit von Relativitätstheorie und Quantenphysik, in eine neue ganzheitliche Theorie und Weltformel zu gießen.

Um das Jahr 2000 hatte sich das Knäuel in seinem Kopf entwirrt. Als ihm klar wurde, dass Attraktivität der Code des Universums war. 15 Jahre lang schleppte er dies mit sich herum, „auch aus Respekt vor dem eigentlich Unfassbaren“, wie er gesteht. Dann, fast im Schaffensrausch, in nur acht Monaten flossen ihm die Ergebnisse seines Nachdenkens in die Schreibtastatur, auch als Zusammenschau der Bemühungen unterschiedlichster wissenschaftlicher Disziplinen und der Wissenschaftshistorie. Am Ende stand ein fast 500-seitiges Werk: „Die Anschauung der Welt. Die Vernunft der Schönheit und die Unvernunft der Rationalität“, erschienen im Europa Verlag.

Polarität zähmt Kreativität

Steiners Theoriegebäude hat vier Säulen. Kreativität und Polarität, Attraktivität und die aus diesen Kräften entstehende Reflexion. Die eigentlich unerklärliche Kreativität – Entelechie bei Aristoteles, Wille bei Schopenhauer – treibt die Evolution voran. Ihr Gegen- und Gleichgewicht ist die Polarität. Das sind sämtliche gegeneinander wirkende Kräfte wie positiv und negativ geladene Teilchen, Tag und Nacht, Flora und Fauna, Mann und Frau, Freude und Trübsal. Diese Polarität verhindert in des Autors Worten, dass die „Evolution in ungestümer Schöpfungskraft zum Krebsgeschwür auswuchert“.

Diese Gegensätze wechselwirken miteinander, besitzen eine Attraktivität, lassen in der Verbindung und Paarung Neues entstehen, den Stromfluss, die Elemente, erzeugen die Schönheit der Natur, finden auch in Kunst und Wissenschaft ihren Niederschlag. Diese Attraktivität hält ebenso physisch wie psychisch alles zusammen, ist der Schlüssel zur Schöpfung.

DSC00340Dieser Code muss in Steiners Denken vor dem Urknall als Geist im Kosmos und in der Evolution vorhanden gewesen sein. Weil es keine Wirkung ohne Ursache gebe, „von nix nix knallt“, präzisiert er. In diesem Ereignis hätte sich vor knapp 14 Milliarden Jahren dieses Naturgesetz zu Materie und Energie, Zeit und Raum „emergent realisiert“, erklärt Steiner, so wie für Quantenphysiker sich im Urknall „Schwingungen kondensierten“. Das alles berührt auch Grundfragen der Philosophie wie auch Religion. So hätten sich bereits die altindischen Veden gefragt, wie Geist aus Materie, und umgekehrt Materie aus Geist entstehen konnte.

Pferdefuss der Rationalität

Aus den drei Urkräften ist die vierte Komponente im Steiner-Code erwachsen: das Vermögen der Reflexion durch Bewusstsein. Damit gewann der Homo sapiens die Kraft zu denken, Kultur und Zivilisation zu schaffen, in Leben und Natur einzugreifen, mit der industriellen Revolution das Menschenzeitalter einzuläuten: das Anthropozän.

Hiermit kommt Steiner zufolge der Pferdefuß der Rationalität mit ins Spiel. Sie scheint uns zu gebieten, mit möglichst geringem Einsatz in möglichst kurzer Zeit ein Höchstmaß an erstrebtem Effekt zu erzielen. Rationalität dient so dem Egoismus von Personen oder Gesellschaften. Globale Erwärmung, Konsumzwänge, Umweltzerstörung, die rapide Zunahme seelischer Störungen wie Depressionen und Burnout sind ein Ergebnis davon. Immer mehr unterwerfen sich menschliches Streben und Rationalität hemmungslosen Wachstum, zulasten der Natur und Psyche.

Brexit und Trump notwendig?

Diese Rationalität nennt Steiner „instrumentalisierte Vernunft“ oder „deren missratene Tochter“, im Gegensatz zur Vernunft der Schönheit der Natur. Sie lässt die Evolution aus ihrem gut ausbalancierten Gleichgewicht kippen. Die Vernunft der Schönheit, in vier Milliarden Erdenjahren im Konzert von Kräften und Gegenkräften hervorgebracht, wird von der Unvernunft der Rationalität aus dem Tritt gebracht.

Frisst die Rationalität ihre Kinder?

Der bei bestem Biergartenwetter und trotz Konkurrenz von König Fußball gut besuchte Münchner Internationale PresseClub diskutierte mit dem Autor lebhaft Auswege aus dem von ihm aufgerissenen Dilemma. Dabei plädierte Steiner, studierter Jurist, Historiker, Kommunikationswissenschaftler, promoviert und als Honorarprofessor tätig, engagiert für einen Paradigmenwechsel und ein ganzheitliches neues Denken, so wie es die Quantenphysik, etwa der verstorbene Münchner Physiker Hans-Peter Dürr nahelegt.

„Vielleicht brauchen wir auf diesem Weg sogar Nationalismus, Brexit und Trump, um von der Rationalität wieder zur Vernunft zu finden“, glaubt Steiner. Dann müsse es in hundert Jahren nicht heißen‚ „die Welt WAR schön“, bekräftigt er.

Intuition und Rechenschaftspflicht

Auch mit Blick „auf die vielen Antennen, mit denen Naturvölker unsere Realität wahrnehmen“, verlangte Steiner, in Erinnerung seiner Amazonasexpeditionen, mehr Emotion und Intuition, in seiner Interpretation eine multiple „Logik auf unterschiedlichen Ebenen“. Im Idealfall verbindet sie Kopf und Herz zu einer ganzheitlichen Wahrnehmung und Reflektion. Auch müsse die Forschung mehr Rechenschaft über Interessen und Finanzierung, Ziele und Ergebnisse gegenüber der Gesellschaft ablegen.

„Nichts ist so, wie es scheint“, fügte der Autor hinzu. Wenn ein Fischschwarm beim Nähern eines Raubfisches in einer Sekundenexplosion mit höchster Geschwindigkeit auseinanderspritzt, ohne einander zu berühren, zitiert er eines der vielen anschaulichen Beispiele aus seinem Buch, dann lasse sich dies mit den Gesetzen der Schulphysik kaum erklären, eher mit den gelegentlich als esoterisch verunglimpften morphogenetischen Feldern des britischen Biochemikers Rupert Sheldrake.

Spritzer der Unvernunft

DSC00335Und was kann nun jeder Einzelne dazu beitragen, das Korsett der Rationalität und ihrer Irrläufer aufzusprengen? „Ein kleiner Spritzer Unvernunft“ sollte bei aller Vernunft schon noch dabei sein dürfen, empfiehlt der Autor im letzten Satz seines Buches. Nach Beispielen für solche Ausbrüche gefragt, antwortete eine Wissenschaftskünstlerin im Publikum spontan: „Mit einer weißen Hose bekleidet in eine Pfütze springen!“

Befreiende Heiterkeit vor dem sich schließenden Vorhang einer Veranstaltung, die zumindest einige Fragen des weiterhin großen Rätsels Evolution klären konnte, bevor der Autor sich daransetzte, sechzehn Gratisexemplare des Verlags zu signieren und an die Besucher zu verteilen.

Tilman Steiner: Die Anschauung der Welt. Die Vernunft der Schönheit und die Unvernunft der Rationalität. Europa Verlag Berlin, München, Wien, Zürich,  2016. 24,90 €.

 

4 Kommentare

  1. Ein Gedanke beschäftigt mich seit der Auseinandersetzung mit dem Steiner-Code. Er könnte den Anstoß zu einer kritischeren Reflektion abendländischer Kultur geben. So wie der internationale Bestseller „Homo Deus“ des israelischen Wissenschaftshistorikers Yuval Noah Harari.

    Er führt in einem spannenden Streifzug durch den Geist europäischer Geschichte. Die Zeit der Aufklärung kommt dabei nicht so gut weg. Sie hat zwar den wissenschaftlichen Weg gebahnt, große Teil der Menschheit von Krankheitsseuchen und Hungerkatastrophen zu befreien. Gleichzeitig führte der Aufruf, bediene dich deines Verstandes, zu einer zunehmend durchgetakteteren Rationalität.

    Diese „missratene Tochter der Vernunft“, so Steiner, beeinträchtigt Natur, Umwelt, Psyche. Ausbalancierte Vernunft, die die Evolution im Gleichgewicht hält, geht dem modernen Menschen verloren. Wissenschaft und Forschung müssen mehr Intuition und Emotion der Menschen Rechnung tragen.

    • „Ausbalancierte Vernunft, die die Evolution im Gleichgewicht hält“? Die Evolution macht ihr Ding schon ganz von selbst, völlig ohne „ausbalancierte Vernunft“. Evolution und Gleichgewicht geht nicht zusammen. Wenn Gleichgewicht, dann keine Evolution.

  2. Ob das nun ein Code ist, den Tilman Steiner auf der hier beschriebenen TELI-Veranstaltung vorstellte, sei mal dahin gestellt. Was ein „Code“ ist, kann man bei Wikipedia nachlesen.

    Auf jeden Fall erscheint mir das, was hier von der Veranstaltung wiedergegeben wird, nicht wirklich neu. Nur das Vokabular ist neu, deswegen aber nicht präziser, aussagekräftiger oder gar verständlicher. Ken Wilber, Fridjof Capra (beide „New Age“-Beseelte), Gerd Binnig und (entfernt) Alexander von Humboldt bzw. Wolfgang von Goethe haben Ähnliches schon früher zu Papier gebracht.

    Was „ganzheitliches Denken“ mit Quantenphysik zu tun hat, erschließt sich nun überhaupt nicht. Nur weil Hans Peter Dürr Quantenphysiker war? Das steht mit seinen philosophischen Gedanken und sozialen Aktivitäten nun wirklich in keinem Zusammenhang.

    Einiges andere erscheint mir ebenso zu verschwurbelt. Dass Gegensätze miteinander wechselwirken ist banal. Daraus „Polarität“ abzuleiten ist altes Schwarz-Weiß-Denken, denn es gibt mehr als nur positiv und negativ geladene Teilchen, mehr als Mann und Frau, mehr als nur Freude und Trübsal – und Fauna und Flora sind ja schon mal überhaupt keine Pole. „Attraktivität“, Anziehung, ist auch nur ein Teil von Wechselwirkung. Abstoßung gehört auch dazu. Und wie „Stromfluss“ und „Elemente“ die „Schönheit der Natur“ erzeugen, bleibt mir ein Rätsel.

    Die ganze Veranstaltung erscheint mir auf Grund dieses Berichts zu anthropozentrisch, allein auf den Menschen bezogen und von seiner begrenzten Art ausgehend, wie er Natur mit den wenigen Sinnen erfasst.

    „Kreativität“ auf die Evolution zu beziehen kann man ja gerne tun, aber dann landet man halt im Religiösen oder Esoterischen und muss sich nicht mehr um die Welt kümmern.

    Es gibt in dem Bericht aber auch Widersprüche, die dann wieder alles über den Haufen werfen. „[Die instrumentalisierte Vernunft] lässt die Evolution aus ihrem gut ausbalancierten Gleichgewicht kippen“, heißt es beispielsweise. Im nächsten Satz schreibst Du dann aber richtigerweise vom „Konzert von Kräften und Gegenkräften“. Evolution ist ja nur deshalb möglich, weil es eben kein Gleichgewicht gibt.

    Ob die menschliche „Unvernunft der Rationalität“ die Natur wirklich in irgendeiner Weise beeinflusst, wage ich zu bezweifeln. Die mehr als viereinhalb Milliarden Jahre alte Erde hat mit ihrer Natur schon ganz andere Widrigkeiten spielend überwunden. Da macht ein gerade einmal 200.000 Jahre alter, vielleicht auch 400.000 Jahre alter Homo sapiens auch nichts mehr aus.

    Was man nicht vergessen sollte: In unserer neoliberalen, kapitalistischen Welt ist alles und jedes zu eine Ware geworden. Die Rationalität ist genauso eine Ware, wie die „Vernunft der Schönheit der Natur“ (Reisen), Intuitionen (verkaufbar als technische Innovationen) und vor allem auch Emotionen (die über jede Plakatwand verkauft werden).

    Solange Gesellschaften es nicht schaffen, den Warencharakter der menschlichen Existenz in einem wie auch immer gearteten postkapitalistischen System zu überwinden, solange werden auch Intuitionen und Emotionen nur Instrumente bleiben, die das „Korsett der Rationalität“ noch fester schnüren.

    Entlarvend die Zitate „die vielen Antennen, mit denen Naturvölker unsere Realität wahrnehmen“ und „Logik auf verschiedenen Ebenen“. Naturvölker haben sicher nicht mehr „Antennen“ als hochentwickelte Gesellschaften – sie haben nur andere, die sich obendrein auch auf andere Bezugssysteme beziehen. Und solche anderen Antennen finden sich natürlich genauso in den hoch entwickelten Gesellschaften, sonst würde es keine Debatten geben. „Logik auf unterschiedlichen Ebenen“ suggeriert, dass es eine Hierarchie der Logik gibt. Die gibt es aber nicht. Logik baut auf objektiven Erkenntnisprozessen auf, die wiederum historisch und kulturell gefärbt sind. Nehmen wir nur Tycho Brahe und Kopernikus: Beide kamen durch ihre Himmelsbeobachtungen zu identischen Ergebnissen, nur waren die beobachteten Bewegungen der Planeten für Kopernikus scheinbar, für Brahe dagegen real. Physikalisch ausgedrückt: Ihre Bezugssysteme waren unterschiedlich.

    Der Versuch, Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften zu verbinden, ist ja sehr ehrenhaft und sicherlich auch nötig.

    Aber erstens: Bringt uns das hier beschriebene weiter? Nein.

    Denn der Treiber für „globale Erwärmung, Konsumzwänge, Umweltzerstörung, die rapide Zunahme seelischer Störungen wie Depressionen und Burnout“ ist gerade nicht ein Ergebnis rationalen Denkens. Schließlich wissen wir – völlig rational –, was uns und der Natur gut tut. Vielmehr ist es das Ergebnis unserer Wirtschaftsweise in Kombination mit einem evolutionär durchaus mangelhaft entwickelten Gehirn, das uns unser Lebenserhaltungssystem zerstören lässt. Die Manifestation dieser Gehirnstruktur und -funktion ist eben ein kollektiv begrenztes Denken, das beispielsweise kurzfristige (Konsum-) Befriedigung langfristigen Überlegungen vorzieht.

    Zweitens: Warum hier erneut versuchen, die Naturwissenschaften geistes- oder sozialverträglich zu interpretieren?

    Es fehlen mir in der Debatte um richtige Wissenschaft und (Er-) Forschung die Blickwinkel der Geistes- und Sozialwissenschaften. Aus diesen Sichtweisen heraus würden natur(wissenschafts)verträgliche Erzählungen sicherlich weiterhelfen, die über kulturelle Interpretationen von Natur und über politisch oder sozial motivierte Agitation hinausgehen.

    (Ergänzt 2017-06-11)

  3. Wer wie der Verfasser obiger Kritik ernsthaft abstreitet, dass „menschliches Verhalten die Natur wirklich in irgendeiner Weise beeinflusst“, braucht über sein Verhalten nicht nachzudenken, denn, so der Kritiker, „die Natur hat schon andere Widrigkeiten spielend überstanden“. Natürlich, aber ohne uns (und unsere Kinder).

    Tut mir leid, aber der logische Faden, der diese Stellungnahme zusammennäht, erschließt sich mir nicht. Dazu enthält diese Kritik zu viele Widersprüche und auch Unterstellungen. Das Paradoxon von der „Unvernunft der Rationalität“ reizt natürlich diejenigen zum Widerspruch, die sich ihr Macht-Spielzeug von der Rationalität nicht wegnehmen lassen wollen.

    Doch unser Verständnis von Rationalität reduziert die Vernunft, weil es im gesamten Wirtschaften, das auch die Politik beherrscht, immer darum geht, mit möglichst wenig Einsatz möglichst schnell ein möglichst effektives, am jeweiligen Zweck ausgerichtetes Ergebnis zu erzielen. Da kommt die in der Evolution liegende Vernunft eben zu kurz. Das zum Beispiel meint die Forderung nach ganzheitlichem Denken.

    Die jedem kreativen Entwicklungsschritt zuwachsende Gegenkonstellation, die ich Polaritätsprinzip nenne, sorgt für attraktive Wechselwirkung; das treibt evolutionäres Geschehen voran. Und jede Neuentwicklung sorgt für ein Ungleichgewicht, das wieder Gegenreaktionen hervorruft. Da ist nichts von Friede-Freude-Eierkuchen-Harmonie, sondern von produktiver Unruhe.

    Der Kritik geht es um „richtige Wissenschaft“, wie es dort heißt, nicht um „politisch oder sozial motivierte Agitation“. Mir auch. Also sollte man erst einmal das Buch „Die Anschauung der Welt …“ lesen.

    Deshalb lag mir auch daran, die natur- und geisteswissenschaftlichen Befunde der einschlägigen Disziplinen zu bündeln und daraus Konsequenzen zu ziehen, erst einmal im Kopf.

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