Wissenschaftskommunikation in Zeiten von COVID-19

„Communicating Science in Times of COVID-19 – A selective overview of good practices“ ist eine aktuelle Publikation der Querschnittsaktivität (CCA) „Wissenschaftskommunikation“ von COST, der Organisation für Europäische Zusammenarbeit in Wissenschaft und Technologie. COST fördert internationale Forschungsnetzwerke, die sogenannten COST-Aktionen.

Titelbild der BroschüreDie aktuelle Publikation unterstreicht den erhöhten Bedarf an effektiver Wissenschaftskommunikation während COVID 19 mit interdisziplinären Ansätzen. Sie beruht auf einem COST-Webinar vom 22. Juli 2020

Mit einem internationalen Publikum von Teilnehmern aus einer Vielzahl von Sektoren regte die Veranstaltung frisches Denken zu diesen Themen an. Sie zeigte Beispiele, wie neue Ansätze umgesetzt werden und konventionelle Weisheiten in Frage gestellt werden. Die Beiträge zum Webinar sind als Kapitel in dieser Publikation veröffentlicht.

Auch der Präsident der EUSJA, Jens Degett, trug dazu bei. Er setzte sich vor allem dafür ein, dass von Medienseite her die in der Regel kompetenteren und erfahrenen Wissenschaftsjournalisten zu Wort kommen zu lassen:

Wissenschaftsjournalisten werden während einer Krise oft ins Abseits gedrängt und ihre Arbeit wird von Generalisten übernommen. Solide Kontakte zwischen Forschungseinrichtungen und gut ausgebildeten/informierten Wissenschaftsjournalisten ermöglichen es den Journalisten, Geschichten zu veröffentlichen, die genauer und ausgewogener sind und einen wichtigeren Inhalt haben.
… während der COVID-19-Pandemie verloren viele Wissenschaftsjournalisten ihre regelmäßige Kolumne in ihrer Zeitung oder ihr wöchentliches Radio/TV-Programm aufgrund der Einführung von Sonderseiten und Sondersendungen.

Die Broschüre kann man hier kostenlos als PDF herunterladen.

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