Dienstag, 29. April 2025, 18:30 Uhr
PresseClub München, Marienplatz 22 / IV, 80331 München
Die „Quantenmechanik des Lebens“ verortet die physikalisch-mathematische Quantentheorie jenseits von Computer-, Krypto- oder Festkörperphysik im biologischen Umfeld. Als „Quantenbiologie“ beschreibt sie das Wirken und Wechselwirken der Quanten in lebenswichtigen Phänomenen, sei es die alles Leben begründende Photosynthese, die Funktion lebensregulierender Enzyme, die erkenntnisgebenden Gaben des Sehens, des Riechens und der Nervenleitung. Wissenschaftler wie Roger Penrose und Stuart Hameroff postulieren sogar, dass die enorme Speicherkapazität des Gehirns auf quantenmechanischen Zuständen basiert, weil quantenmechanische Bits, die Q-Bits, viel mehr Information speichern können als klassische Bits.
Das 100-jährige Jubiläum ist Anlass für die TELI, das Thema Quantenmechanik aus berufenem Mund von der Seite des Lebens beleuchten zu lassen.
Auf dem Podium:
Professor Karl Forchhammer ist ein führender Mikrobiologe und Lehrstuhlinhaber für Mikrobiologie und Organismische Interaktionen an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. In seiner Forschung stehen die Cyanobakterien, die Pioniere des Lebens, im Mittelpunkt. In seiner Arbeitsgruppe werden die Prozesse erforscht, mit denen diese Organismen mittels Sonnenlicht die Lebensbausteine aus anorganischen Bestandteilen herstellen.
Die anschließende Podiumsdiskussion leitet TELI-Vorsitzender Arno Kral.
Eingeladen sind alle Mitglieder der TELI, des Bayerischen Journalistenverbands (BJV), des PresseClub München, und der Wissenschaftspressekonferenz (WPK), sowie alle Journalistinnen und Journalisten. Sonstige Interessierte auf Anfrage.
Um Anmeldung unter schreibstube (at) teli.de wird gebeten
Auf eine spannende Diskussion freut sich der Vorstand der TELI.
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TELI-Jour-fixe: Quantenmechanik des Lebens 29. April 2025 @ 18:30 - 21:00 PresseClub München e. V., Marienplatz 22, 80331 München, DeutschlandWeitere Details anzeigen
Die "Quantenmechanik des Lebens" verortet die physikalisch-mathematische Quantentheorie jenseits von Computer-, Krypto- oder Festkörperphysik im biologischen Umfeld. Als „Quantenbiologie“ beschreibt sie das Wirken und Wechselwirken der Quanten in lebenswichtigen Phänomenen, sei es die alles Leben begründende Photosynthese, die Funktion lebensregulierender Enzyme, die erkenntnisgebenden Gaben des Sehens, des Riechens und der Nervenleitung. Wissenschaftler wie Roger Penrose und Stuart Hameroff postulieren sogar, dass die enorme Speicherkapazität des Gehirns auf quantenmechanischen Zuständen basiert, weil quantenmechanische Bits, die Q-Bits, viel mehr Information speichern können als klassische Bits.
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